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Eingangsstoffe

Diese Substanzen kann die Florafuel-Anlage verarbeiten

Taugliche Anlieferstoffe
  • Gras

  • Laub

Anlieferformen
  • Lose: Offen und unverdichtet

  • In Silage-Ballen: Umhüllt und verdichtet

 

Kennzahlen
  • Wassergehalt > 55 %, andernfalls muss die Biomasse vor dem Einfüllen genässt werden

  • Schwimmfähig

  • Noch nicht ankompostiert

Nicht taugliche Anlieferstoffe
  • Nicht schwimmfähiges oder bereits ankompostiertes Gras oder Laub

  • Äste* (z.B. aus Rückschnitt)

  • Jegliche Bioabfälle ausser Gras und Laub

  • Insbesondere nicht-biologische Stoffe wie Plastikmüll (falls solcher bei der Wareneingangskontrolle durch die Mitarbeitenden erkannt wird, weisen diese die Charge zurück; mittelfristig werden solche Stoffe durch die Anlage automatisch erkannt und zurückgewiesen)

*) Diese Stoffe werden mittelfristig nach entsprechender Bearbeitung ebenfalls verarbeitbar sein.

LKW-Anlieferung von Silageballen
  • Der Transport von Silageballen ist um ein Mehrfaches effizienter als derjenige von offenem Gras und Laub.

  • Zudem können Ballen gelagert und damit saisonale Versorgungslücken überbrückt werden.

  • Ein LKW kann rund 25 Tonnen Ballen laden [vgl. Quelle 2.2.2.1.1].

  • Diese Menge benötigt im Dauerbetrieb (vgl. unten) eine Verarbeitungszeit von 12.5 Stunden.

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Gras mähen und zu Ballen pressen

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Städtisches Laub einsammeln

Allianz-Arena.jpg

Öffentliche Grünflächen pflegen

Qualitätsprüfung der Eingangsmaterialien
 

Nicht Florafuel-taugliche Stoffe werden durch das Anlagenpersonal am Eingang extrahiert und in eine separate Kompostierung weitergeleitet.

Maximale 2 t/h bzw. 280 t/Wo verarbeitbar
 

Pro Stunde können rund 2 Tonnen Biomasse mit 80 Prozent Feuchtegehalt verarbeitet werden. Bei Vollauslastung kann die Anlage maximal 20 Stunden pro Tag produzieren. Bei Vollast können in einer Sieben-Tage-Woche somit 280 Tonnen Biomasse verarbeitet werden (2 t/h x 20 h/Tg x 7 Tg).

Stetige Verarbeitung dank Pufferlager
 

Die Befüllung des Florafuel-Feeders kann direkt ab LKW mit loser Ware oder Silageballen erfolgen. Die vom LKW abgekippte Ware kann vor der Verarbeitung auch für einige Tage zwischengelagert werden. Je nach Bedarf sind vielfältige Warenlogistiken möglich. So ermöglicht beispielsweise ein grösserer Einfüllcontainer ein Durchproduzieren an arbeitsfreien Tagen oder ein grösseres Pufferlager für Silageballen ein Durchproduzieren während der Wintermonate.

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